Alle Beiträge von SteveMC

Hilfe bei Erkältungen

  • Husten

Honig bekämpft Bakterien und stillt den Husten.

Er wirkt entzündungshemmend und regt die Speichelproduktion an, was die gereizten Schleimhäute beruhigt. Am besten eine Zwiebel hacken, mit Honig überziehen und über Nacht stehen lassen. So ensteht ein Sud, den man als Hustensaft einnehmen kann.

  • Schnupfen

Spülen mit Salz befeuchtet und desinfiziert die Schleimhäute.

Salzwasser desinfiziert und befördert die Erreger aus der Nase. Einen gestrichenen Teelöfel Salz in einem halben Liter lauwarmen Wasser auflösen, in ein Nasenspülgerät füllen und drei- bis viermal täglich die Nase spülen.

  • Bronchitis

Quarkwickel befreien verschleimte Bronchien.

Die Milchsäurebakterien aus dem Quark lösen Schleim und wirken entzündungshemmend. Dafür lauwarmen Quark fingerdick auf ein Tuch streichen, auf die Brust legen und mit einer Mullbinde fixieren. Mindestens einmal täglich 30 Minuten einwirken lassen. Darauf achten, dass man nicht anfängt zu frieren.

  • Ohrenschmerzen

Die Dämpfe einer klein geschnittenen Zwiebel lindern die Beschwerden.

Die ätherischen Öle der Zwiebel wirken antibakteriell. Dazu werden ein bis zwei rohe Zwiebeln klein geschnitten, auf Körpertemperatur erwärmt und in ein Baumwolltuch eingeschlagen. Das Säckchen wird auf das schmerzende Ohr gelegt und mit einem Stirnband gehalten.

  • Fieber

Wadenwickel mit essiggetränkten Tüchern regulieren die Körpertemperatur.

Weil kalte Wickel dem Körper Wärme entziehen, eignen sie sich bei Fieber. Wichtig ist, dass der Kranke die kühlen Auflagen als angenehm empfindet. Bei kalten Beinen oder Füßen sind Wadenwickel nicht angebracht. Bei Kindern sollte man vorher mit dem Arzt sprechen. So geht’s: Einen Liter Wasser mit zwei bis drei Esslöffeln Essig mischen. Ein Baumwolltuch tränken und um die Wade schlagen. Trockene Tücher drüberlegen. Prozedur wiederholen, wenn die Wade wieder warm ist.

  • Halsschmerzen

Ein Wickel aus zerdrückten Kartoffeln hilft bei Halsschmerzen.

Die warmen Kartoffeln helfen, den Schleim zu lösen und Reizungen zu lindern. Man kann den Halswickel zwei bis drei Stunden – am besten im Liegen – einwirken lassen. Über das Baumwolltuch mit der Kartoffelmasse ein trockenes, dickeres Tuch legen.

Text: Melanie Goedereis

Raspberry Pi als Überwachungssystem mit MotionEYEos

Wer seinen Raspberry Pi als Überwachungssystem betreiben will sollte sich das MotionEYEos näher ansehen.

Das Image und ein Wiki gibt es hier.

Interessant ist das LAN als auch WLAN unterstützt werden. Um WLAN zu verwenden muß nur die Datei

/data/etc/wpa_supplicant.conf

wie folgt geändert werden:

country=DE
update_config=1
ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant

network={

scan_ssid=1
ssid=“HierdeinWLANName“
psk=“HierdeinWLANSchlüssel“

}

 

ExFAT mit Raspberry Pi

Um auf meinem File-Server auch das Format ExFAT zu benutzen, muss dieses auch installiert werden:

sudo apt-get install exfat-fuse

Ich habe mich für dieses Format entschlossen, da ich ein paar Dateien > 4 GB habe und das normale FAT diese Größen nicht mehr unterstützt.

Update: Exfat kann ich nicht empfehlen, da ich Probleme mit dem Löschen von Dateien hatte. Es war kein Thema eine Datei auf der Festplatte abzuspeichern, entfernen wollte er aber nicht mehr. Im WWW habe ich leider keine Hilfe gefunden, außer das es Schwierigkeiten mit den Rechten bei Exfat gibt.

Feste IP-Adresse für Raspberry Pi

Wenn ein Raspberry Pi als File-Server genutzt werden soll ist es sinnvoll eine feste IP-Adresse zu vergeben. Raspbian verwendet standardmäßig nur IPv4 und konfiguriert den Netzwerkanschluss per DHCP. Um eine feste Adresse zu bekommen müssen wir lediglich die Datei /ect/network/interfaces als Root-Benutzer editieren.
Im Terminal folgenden Befehl eingeben:

sudo pico /etc/network/interfaces  

Die Konfiguration über DHCP versteckt sich in der Zeile:

iface eth0 inet dhcp

Um eine statische IP zu erhalten muß „dhcp“ in „static“ geändert werden. Darunter noch die IPv4 Konfigurationsdaten wie hier als Beispiel:

iface eth0 inet static

address 192.168.2.2
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.2.1

Die IP-Adresse des Nameservers tragen wir unter der Datei /etc/resolv.conf ein:

nameserver 192.168.2.1

Um die Änderungen wirksam zu machen muss noch ein Neustart („sudo reboot“) des
Raspberry Pi durchgeführt werden, anschließend ist er unter der neuen Adresse erreichbar.

(Die verwendeten IP-Adressen müssen natürlich individuell angepasst werden)

Remote-Desktop Verbindung zum Raspberry Pi

Da der Raspberry Pi nur über einen HDMI-Anschluss verfügt und ich am Aufstellort keinen passenden Monitor habe muss eine Fernsteuerung her. Hierzu installiere ich mir das
RDP (Remote Desktop Protocol) nach. Folgende Schritte sind mittels Terminal durchzuführen:

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

sudo apt-get install xrdp

xRDP sollte nach der Installation automatisch gestartet sein. Damit wäre Linux-seitig die Sache auch schon eingerichtet.

Das einzige was noch fehlt ist die IP-Adresse des Raspberry Pi. Diese kann ganz einfach mit dem Terminal und dem Befehl „ifconfig“ herausgefunden werden.

Auf einem Windows-PC die „Remotedesktopverbindung“ starten und die Adresse des Pi’s eingeben, anschließend auf „Verbinden“ drücken:

Remotedesktopverbindung

Die darauf erscheinende Sicherheitsabfrage muß mit „Ja“ beantwortet werden. Danach folgt schon die Anmeldung am Raspberry Pi:

Module: „sesman-Xvnc“

username: „pi“

Password: „raspberry“

Bitte beachten das ich hier die Standardbenutzerkennung verwende, sollte das bereits geändert sein muß das natürlich passend ergänzt werden.

Wenn alles Richtig eingegeben wurde sollte jetzt die Remotedesktopverbindung hergestellt sein.

Erster Bootvorgang mit Raspberry Pi

Für den ersten Bootvorgang des Raspberry Pi werden folgende Dinge benötigt. Zuerst wird die SD-Karte (mit Betriebssystem) in den Kartenleser gesteckt. Eine USB-Tastatur, ein Netzwerkkabel und ein Monitor (mit HDMI Anschluß).
Zum Schluß noch ein Netzteil mit 5V/1A und los geht’s…
Beim ersten Start von Raspbian „Wheezy“ startet automatisch das Konfigurationsprogramm raspi-config. Hier werden alle grundlegenden Einstellungen getroffen:

Raspi-Config

1 – Expand Filesystem

Da das Raspbian-Image nicht die ganze Speicherkarte voll ausnutzt gibt es diesen Menüpunkt. Hier wird die Systempartition entsprechend vergrößert und nutzt den übrigen Platz der Karte. Diese Änderung greift erst nach dem nächsten Neustart des Systems.

2 – Change User Password

Um das Standardpasswort für den Benutzer „pi“ zu ändern sollte dieser Menüpunkt aufgerufen werden, aber ACHTUNG das Tastaturlayout ist standardmäßig auf “UK” eingestellt. Daher sollte dieser Schritt erst ausgeführt werden, nachdem das Tastaturlayout umgestellt wurde. Andernfalls müssen Y und Z bei der Eingabe vertauscht werden.

3 – Enable Boot to Desktop/Scratch

Nach dem Start von Raspbian befindet man sich standardmäßig im textbasierten Modus. Möchte man jedoch Raspbian bei Systemstart automatisch mit der grafischen Oberfläche booten, so kann dies hier ausgewählt werden. Ein manuelles Starten der grafischen Oberfläche kann mit dem Befehl startx ausgeführt werden. Außerdem ist ein sofortiger Start in der Programmierumgebung Scratch möglich.

4 – Internationalisation Options

  • Change Locale

Hierüber lässt sich der Zeichensatz und die Sprache des Systems festlegen. Für ein deutsches System wählen wir de_DE.UTF-8 aus und bestätigen mit OK. Im nächsten Dialog müssen wir de_DE.UTF-8 noch als Standardeinstellung wählen und nochmals bestätigen.

  • Change Timezone

Die Uhrzeit des Raspberry Pis ist in der Grundeinstellung auf die UK Zeit eingestellt. Um die Zeitzone entsprechend anzupassen wählen wir zunächst “Europe” und danach “Berlin” aus.

  • Change Keyboard Layout

Auch bei der Tastatur ist ist die Standardeinstellung UK. Über eine Auswahlliste kann das passende Tastaturlayout ausgewählt werden. Für eine normale Tastatur kann man in der Regel die Voreinstellung “Generic 105-key (Intl) PC” übernehmen. Bei der Frage nach der Sprachversion ist “Other” zu wählen und anschließend “German”. Im anschließenden Dialog einfach wieder “German” und dann “The default for the keyboard layout” und zuletzt dann “No compose key”.

5 – Enable Camera

Wie der Name schon sagt kann hier ein Kamera-Modul (speziell für Raspberry Pi) aktiviert werden.

6 – Add to Rastrack

Wer will kann hier seinen Raspberry Pi auf einer Karte anzeigen lassen. Dieser Dienst ist freiwillig und kostenlos.

7 – Overclock

Wer will, kann seinen Raspberry Pi übertakten. Der Sicherheit wegen ist davon aber abzuraten.

8 – Advanced Options

  • Overscan

Bei TFTs sollte der Overscan deaktiviert sein. Betreibt man den Raspberry Pi jedoch an einem älteren Fernseher, kann es Sinn machen, den Overscan zu aktivieren. Ist der Overscan aktiviert werden bestimmte Bildbereiche nicht angesprochen und sorgt so für einen schwarzen Rahmen um das Bild.

  • Hostname

Möchte man dem Raspberry Pi einen individuellen Hostname geben, hier ist die Möglichkeit dazu.

  • Memory Split

Der Raspberry Pi besitzt 512MB Speicher, der gemeinsam von Prozessor und Grafikkarte genutzt wird. Unter Raspbian ist die Aufteilung von Arbeitsspeicher und Grafikkarte standardmäßig auf 448MB / 64MB voreingestellt. Dieser Anteil kann über diesen Menüpunkt jedoch geändert werden. Je nach Bedarf, stehen verschiedene Aufteilungskonfigurationen zur Verfügung, die 16 / 32 / 64 / 128 oder 256MB für die Grafikkarte reservieren. Den entsprechenden Rest erhält der ARM-Hauptprozessor. Die Einstellung wird nach dem Neustart des Pi wirksam.

  • SSH

Um auf den Raspberry Pi per SSH aus der Ferne zugreifen zu können, muss der SSH-Serverdienst gestartet werden.

  • SPI

Hier kann das automatische laden der SPI Kernel Module aktiviert oder deaktiviert werden (z.B für das PiFace)

  • Update

Hier kann man das Konfigurationsprogramm raspi-config auf den aktuellen Stand bringen, eine funktionierende Netzwerkverbindung vorausgesetzt.

9 – About raspi-config

Informationen zum Konfigurationsprogramm raspi-config.

Betriebssystem auf Raspberry Pi installieren

Damit sich etwas auf meinem Raspberry Pi tut muß erst mal ein Betriebssystem vorhanden sein. Wir benötigen eine SD-Karte(mindestens 2GB), auf die das System installiert wird. Das kann entweder unter Windows, Mac OS X oder Linux passieren.

Verschiedene Systeme können hier heruntergeladen werden: http://www.raspberrypi.org/downloads

Ich habe mich für eine 4GB SD-Karte entschieden und zeige jetzt wie man Rasbian „Wheezy“ unter Windows installiert.

Zuerst laden ich mir von obiger Adresse das aktuelle Rasbian-Image als Zip-Datei herunter und entpacke das ganze. Anschließend kann es dann auf die SD-Karte geschrieben werden, jedoch kann es nicht einfach kopiert werden.

Hierzu brauchen wir das Programm Win32 Disk Imager

Win32_Disk_Imager

Im Win32 Disk Imager wird dazu einfach die IMG-Datei ausgewählt und das Laufwerk mit der SD-Karte angegeben. Anschließend wird mit Write das Image auf die SD-Karte geschrieben. Jetzt haben wir alles was wir brauchen und können den Raspberry Pi starten.

Mein neues Spielzeug – ein Raspberry Pi

Ich bin jetzt stolzer Besitzer eines Raspberry Pi (Model-B mit Netzwerkschnittstelle). Als Netzteil wird ein altes Handy-Ladegerät verwendet. Hier mal ein kleines Bild:

Mein Raspberry Pi

Mit dieser Platine möchte mich mir einen kleinen, billigen und sparsamen Fileserver basteln. Außerdem soll das ganze in ein formschönes selbstgebasteltes Gehäuse. Mal sehen was die Zukunft so bringt…